MINT Hamburg

Willkommen auf Webseite von MINT Hamburg! Wir sind der Klub der ehemaligen Rauchern, jetzigen E-Zigarettenrauchern. Wir befinden uns in Hamburg, treffen uns wöchentlich, um zusammen Spass zu haben und einander zu motivieren nicht wieder Raucher zu werden. Wir sind davon überzeugt, dass E-Zigaretten uns dabei wirklich helfen und wir möchten dieses Wissen auch verbreiten.
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Mit freundlichen Grüssen
MINT Hamburg

 

Was sind eigentlich E-Zigaretten und wie funktionieren Sie?

Bei E-Zigaretten handelt es sich um so genannte elektrische Verdampfer, die in Form von Zigaretten produziert werden. Die sind, wie die tatsächlich rauchende Zigaretten für den Konsum von Nikotin gedacht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten, in denen Tabak verbrannt wird, kommen diese elektrischen Gadgets ohne eine Verbrennung aus, was einige gesundheitliche Vorteile gegenüber der klassischen Variante hat. Das Liquid, also die Flüssigkeit die in E-Zigaretten verdampft wird, hat eine klarer definierte Zusammensetzung und kommt mit weniger Hilfsstoffen aus. Neben dem eigentlichen Tabak finden sich nämlich in herkömmlichen Zigaretten auch noch Feuchthalte- und Bindemittel, die ihr eigenes zur gesundheitsschädlichen Wirkung des Zigarettenrauches beitragen. Liquids bestehen hingegen aus Wasser, Glycerin, Propylenglykol, Nikotin und verschiedenen Geschmacksstoffen.

Eine E-Zigarette folgt einem vergleichsweise simplen Aufbau: Neben eine Hülle oder auch Hülse findet man einen Akku zur Stromversorgung, einen Tank für das Liquid, einen Docht, der das Liquid zum Verdampfer transportiert und natürlich den Verdampfer an sich. Manche, vor allem teurere E-Zigaretten, haben zusätzliche Funktionen wie einen Geräuscherzeuger für das typische „Ziehgeräusch“ oder auch eine optische Beleuchtung, die das „Glimmen“ nachstellt. So einfach wie der Aufbau auch ist, finden sich unzählige Varianten, Hersteller, Verkäufer und Lizenznehmer am Markt, so dass man schwer einen umfassenden Überblick bekommt.

Bei diesen elektronischen Geräten finden sich eigentlich alle Varianten. Von der kleinen „Hosentaschenzigarette“ bis hin zum „Dauerbrenner“, den man extrem selten laden muss. Die Akkuleistung variiert dabei nicht nur mit der Größe des Gerätes (größerer Akku bedeutet, dass es leichter ist, mehr Kapazität unterzubringen), sondern auch mit der verwendeten Technik und den herstellerspezifischen Anpassungen. Je nach Preisklasse kann man sowohl fest verbaute Akkus, die sich nicht tauschen lassen, finden, als auch wechselbare Varianten. Einige Modelle bieten zudem die Möglichkeit verschiedene Verdampferspannungen zu benutzten, wodurch mehr oder weniger Dampf bei einem Zug erzeugt und abgegeben wird.

Die Form des Nikotinvernebelungsprozesses hat großen Einfluss auf die abgegebenen Stoffe. Das ist auch der Grund, warum E-Zigaretten im Allgemeinen als weniger gesundheitsschädlich betrachtet werden, als klassische Varianten. Sie sollen idealerweise nur das Genussmittel und Nervengift Nikotin an den Benutzer abgegeben. Die meisten anderen, der bisher identifizierten 10.000 verschiedenen Verbindungen, die sich im Zigarettenrauch finden lassen, konnten im Dampf nicht nachgewiesen werden. Nur sehr stark krebserregende Nitrosamine finden sich auch dort, jedoch liegt die Menge um etwa 1000faches niedriger. Ebenfalls im Vergleich zu herkömmlichen Glimmstängeln gesundheitlich förderlich ist das völlige Fehlen von Teer und Rauchpartikeln, die vor allem die tiefen Lungenbläschen schädigen und zu Krankheiten wie Lungenkrebs oder auch COPD (umgangssprachlich „Lungenüberblähung“) und Astma führen können.

Nicht vergessen werden sollte auch, dass der Dampf eine viel geringere Reichweite als Rauch hat. Das führt zum einen dazu, dass ein Passivdampfen fast unmöglich ist und zum anderen, dass störende Gerüche (Stichwort „Kalter Rauch“) mit E-Zigaretten der Vergangenheit angehören. Vor allem für Kinder, in der näheren Umgebung von Rauchern, sollte sich schnell ein positiver, gesellschaftlicher Effekt einstellen, wenn das Passivrauchen nicht mehr statt findet. Interessanterweise liegt die „Neuanfängerrate“ bei E-Zigaretten deutlich niedriger als bei normalen Zigaretten (gemeint sind sie Leute, die nie zuvor geraucht haben und dann mit der E-Zigarette anfangen). Vermutlich liegt dies an der geringeren Verbreitung, dem vergleichweise hohen Einstiegpreises und der schwächeren sozialen Komponente (E-Zigaretten werden im Normalfall nicht geteilt oder verschenkt). Damit fangen auch weniger Kinder/Jugendliche an, E-Zigaretten zu dampfen, obwohl der Konsum des Nikotins in dieser Form für Sie deutlich leichter wäre.

 

 

 

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